für Herz, Hand
und Verstand

Liebe Schülerin, lieber Schüler,

an unserer Schule wollen wir uns wohl fühlen, wir wollen Freunde haben, ein gutes Team sein und wir wollen ungestört lernen und arbeiten.

Wir alle zusammen – alle Schülerinnen und Schüler, unsere Lehrerinnen und Lehrer und unsere Eltern – haben uns deshalb auf folgende gemeinsamen Regeln geeinigt, die jeder von uns einhalten will. 

Fairplay 
ist wie im Sport, wo viele verschiedene Menschen zusammen „spielen“, auch in der Schule wichtig.

Deshalb bemühe ich mich

• auf andere Rücksicht zu nehmen
• Schwächeren die Hand zu reichen
• miteinander statt übereinander zu reden
• das Liebenswerte im anderen zu erkennen
• niemanden auszugrenzen 
• Mobbing keine Chance zu geben
• andere Meinungen zu respektieren
• verzeihen zu können
• mich um Wiedergutmachung zu bemühen
• mich so zu verhalten, dass ich mir selbst in die Augen schauen kann
• ganz einfach: mit meinem Herzen Brücken zu bauen 


Grüßen ist „in“ 

• Es ist höflich und respektvoll, wenn ich andere Menschen mit einem freundlichen Lächeln grüße. Es zeigt, dass ich den anderen bemerke. Auch ich möchte gerne bemerkt werden.
• Es wäre schön, wenn ich ältere Personen zuerst grüße (Lehrer, Eltern, Hausmeister, Sekretärin, Busfahrer…).
• Auch Gäste im Haus freuen sich über mein freundliches „Grüß Gott!“
• Besucher im Klassenzimmer begrüßen wir alle gemeinsam.
• Ich bin auch zu meinen Mitschülern freundlich und höflich. Denn auch ich möchte gerne so behandelt werden.


So verhalte ich mich…

… vor Unterrichtsbeginn
• Wenn ich am Morgen vor 07:45 Uhr in die Schule komme, stelle ich zuerst meine Schultasche vor meinem Klassenzimmer ab, ziehe meine Hausschuhe an, stelle meine Schuhe ordentlich in das Schuhregal und gehe anschließend in die Aula.
• Bei schönem Wetter kann ich auch im Pausenhof (gepflasterter Bereich) oder auf dem Hartplatz spielen.
• In der Aula verhalte ich mich ruhig und rücksichtsvoll, denn viele Kinder möchten morgens gerne noch ihre Ruhe haben. Ich höre auf die Anweisungen des Hausmeisters und renne (aus Sicherheitsgründen) nicht auf den Gängen im Schulhaus herum.
• Ich gehe pünktlich beim Gong um 07:45 Uhr in mein Klassenzimmer oder den
• entsprechenden Fachraum und lege meine Schulsachen für die erste Stunde bereit. Ab 07:50 Uhr laufe ich nicht mehr auf den Gängen herum.

… in der Pause
• Die Pause bestelle ich beim Klassenpausendienst vor Unterrichtsbeginn. 
• Frische Luft macht munter und bringt Sauerstoff zum Denken ins Gehirn. Deshalb gehe ich in der Pause möglichst zügig in den Pausenhof. 
• Unser Pausenhof dient der Erholung und Entspannung und ist kein Müllabladeplatz. Ich schmeiße deshalb Abfall in die vorgesehenen Abfallbehälter.
• Findet bei schlechtem Wetter die Pause im Haus statt, wird es natürlich im Schulhaus ziemlich eng. Ich bleibe deshalb auf dem für meine Klasse vorgesehenen Gangbereich und verhalte mich möglichst ruhig und rücksichtsvoll.
• Nach der Pause erscheine ich – wenn nötig nach einem kurzen Toilettenbesuch – wieder pünktlich im Klassenzimmer. Ich renne nicht auf den Gängen herum, um andere Klassen nicht beim Unterricht zu stören.

• Im Unterricht arbeite ich mit und folge ihm aufmerksam und ruhig, damit ich selbst und auch meine Mitschüler ungestört lernen können.
• Ich nehme Rücksicht auf meine Mitschüler und beleidige keinen. 
• Ich nehme keinem anderen Schüler etwas weg.
• Wo ich mich viele Stunden am Tag aufhalte, möchte ich mich auch wohl fühlen. Deshalb halte ich meinen Platz, mein Klassenzimmer und alle Fachräume sauber und ordentlich. 
• Im Sportunterricht benutze ich aus Sicherheitsgründen keine Geräte ohne Erlaubnis des Lehrers. Ich bin fair.
• Habe ich Nachmittagsunterricht, halte ich mich in der Mittagspause in der Aula auf. Dort kann ich in Ruhe meine Brotzeit essen und mit den Hausaufgaben beginnen.
Brauche ich Bewegung gehe ich in den Pausehof.


… nach dem Unterricht
• Bei Unterrichtsende stelle ich meine Hausschuhe wieder in das Schuhregal. Ich verlasse das Schulhaus ohne Drängeln und Laufen und stelle mich am Bus in einer Reihe an. Gehe ich noch in die erste bis vierte Klasse werde ich vom Lehrer der letzten Stunde hinausgeführt.

… in der Ganztagesbetreuung
• Bleibe ich in der Ganztagesbetreuung, halte ich mich an die dort gemeinsam vereinbarten Extra-Regeln. 
• Ich nutze die Hausaufgabenzeit sinnvoll, damit ich möglichst alle Aufgaben bereits in der Schule erledigen kann. 
• Bin ich früher mit meinen Aufgaben fertig, störe ich die anderen nicht. Es könnte ja auch einmal sein, nämlich, dass ich noch arbeiten muss und nicht gestört werden will.

Hausaufgaben

müssen laut Schulordnung für alle Schüler leider sein. Ich akzeptiere das ganz einfach und gewöhne mich an eine regelmäßige Erledigung. 

• Um nicht ständig „Entschuldigungen“ erfinden zu müssen, schreibe ich meine Hausaufgaben vollständig und ordentlich im Hausaufgabenheft auf. 

• Ich arbeite sorgfältig und übersichtlich und hake erledigte Hausaufgaben im Hausaufgabenheft ab.

• Wenn ich mit meinen Heften und Büchern sorgfältig umgehe, sie ordentlich und gepflegt aussehen, arbeite ich auch lieber damit.

• Auch Wochenplanarbeit, etwas zu sammeln oder für den Unterricht mitzubringen gehört zu den Hausaufgaben und darf ich nicht vergessen.

• Wenn ich tatsächlich - aus welchen Gründen auch immer - eine Hausaufgabe nicht erledigt habe, kann ich sie bis zum nächsten Tag nachholen und unaufgefordert vorlegen. 

• Mache ich das nicht, muss ich leider am gleichen Nachmittag die Aufgaben nachholen. Meine Eltern werden benachrichtigt. Sie müssen mich abholen oder ich benütze den Nachmittagsbus.

• Meine Eltern und ich sind, wenn ich sehr häufig die Hausaufgaben nicht erledige, für die Konsequenzen (z.B. fehlende Probenvorbereitung) selbst verantwortlich. Jede vorgelegte Hausaufgabe wird selbstverständlich von den Lehrern kontrolliert.

• Übrigens: Auch die pünktliche Rückgabe von unterschriebenen Proben, Unterschriften bei Elternbriefen oder einzusammelndes Geld zeigt, dass ich zuverlässig und gewissenhaft bin.

Lebensraum Schule

Schule ist ein Teil unserer Umwelt und unseres Lebensraums auf 
der Erde, die ich schützen will. Ich verhalte mich deshalb umweltgerecht.

• Um Müll zu vermeiden, verwende ich eine Brotzeitbox. Ich benutze eine Trinkflasche (keine Dosen oder Tetrapacks).

• Mit Papier gehe ich sparsam um.

• Ich trenne Müll, indem ich Papier in den Altpapierbehälter (in jedem Klassenzimmer!!!) werfe. Biomüll gehört in die Biomülltonne (in der Aula bzw. im Pausehof). Restmüll gebe ich in die Abfalleimer im Klassenzimmer oder in die Körbe auf dem Pausehof.

• Wo es sauber ist, fühlen sich alle wohler. Deshalb werfe ich keinen Müll auf den Boden. Ich bücke mich und hebe auch Müll auf, den ich nicht weggeschmissen habe.

• Ich schone die Umwelt, indem ich Strom, Wasser und Öl spare, wo immer es geht: Beim Verlassen des Klassenzimmers schalte ich die Deckenbeleuchtung aus. Wasser lasse ich nicht unnötig lange laufen. „Stoßlüften“ am Morgen, während der Pause und auch immer wieder während des Unterrichts versorgt nicht nur unser Gehirn mit Sauerstoff sondern sorgt auch dafür, dass sich die Luft im Klassenzimmer wieder besser erwärmt. Davor muss aber das obere Lehrerfenster gekippt werden. Dann schaltet sich die Heizung automatisch während des Lüftens ab.

Vielen Dank, dass du dich an unsere gemeinsamen Vereinbarungen halten willst, 
und das auch mit deiner Unterschrift bestätigst.

Und denke immer dran:
„Wir fühlen uns dort wohl, wo Ruhe und Gelassenheit das Zusammenleben prägen.“