Präventionsmaßnahmen und Vorgehen im Krisenfall


Rufnummern für Krisen- und Notfallsituationen

Notarzt, Rettungsdienst, Krankentransport, Rettungshubschrauber
(ohne Vorwahl aus dem Festnetz/vom Handy mit Vorwahl) 19 222

alle Notfälle 110

Feuerwehr 112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst 01805 / 191212

Gallner Apotheke, Stallwang 09964 / 9680

Schulverbindungsbeamter der Polizeiinspektion Bogen/ Herr Urban 09422 / 389620 

Schulpsychologischer Dienst /
Beratungsrektorin Friederike Trinkle 09421 / 9630600


Schulhaus internes Krisenteam der Volksschule Stallwang

• Eva Hoffmann, Rektorin

• Karin Beiderbeck, Sicherheitsbeauftragter

• Pfarrer Werner Gallmeier, Notfallseelsorge




Programme/Projekte zur Gewaltprävention 

 WSD - Projekt (women-self-defense)
Wie können sich Kinder und Jugendliche vor gewalttätigen Übergriffen und sexueller Be-
lästigung schützen?
Dies ist ein Projekt, in dem die Kinder und Jugendlichen in Rollenspielen lernen 
selbstbewusst und selbstbestimmt zu handeln. Dieser Kurs umfasst 6 Einheiten und dient 
zur Stärkung der kindlichen Persönlichkeit und des Selbstwertgefühls. 
Dieses Projekt wird jährlich wiederholt.

 Regelmäßige Schulung und Information des Kollegiums durch die schulinterne Beauf-
tragte für „Sexuellen Missbrauch“ (Fr. Trageser)

 Stärkung des Selbstwertgefühls wird im Rahmen der “Familien- und Sexualerziehung“ 
erfüllt werden. Durch Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt (Fr. Bachl) werden 
SchülerInnen der Klassen 5 mit 7 geschult. 

 Kooperation mit der Jugendgruppe des Malteser Hilfsdienstes Stallwang: Schulung in Erster
Hilfe für alle Jahrgangstufen (1 bis 7)

 Den Schülern werden auch jährlich Selbstverteidigungskurse angeboten.

 Intensive Schulung der Jahrgangsstufen 1 bis 4 in Bezug auf Notsituationen, Ge-
brauch von Telefon und Notrufnummern, Sichtung von Feuerlöschern und Feuer-
meldern sowie Notausgängen, Feueralarmproben in Realsituationen mit der FFW 

 In Kooperation mit der PI Bogen erfolgen Informationstage zur Alkohol- und Drogenpräven-
Tion (PHK Iser) sowie zur Gewaltprävention in der Jahrgangsstufe 6 .

Jährliche Schwerpunkte der Erziehungsarbeit im Bereich der Werteerziehung



Maßnahmen bei nicht gemeldetem Fernbleiben

 Erziehungsberechtigte müssen die Abwesenheit des Kindes vor Unterrichtsbeginn mitteilen.

 Bei nicht gemeldetem Fernbleiben werden die Erziehungsberechtigten in Kenntnis gesetzt.

 Angabe einer Telefonnummer, unter der Erziehungsberechtigte stets erreichbar sind.

 Sind die Erziehungsberechtigten nicht erreichbar, wird der Hausmeister geschickt.

 Muss ein Kind wegen Krankheit vorzeitig den Unterricht verlassen, so werden grundsätzlich 
vorher die Erziehungsberechtigten bzw. die aktuellen Aufsichtspersonen (Groß-
eltern, Tagesmutter etc.) verständigt.

 Vorzeitiger Unterrichtsschluss muss den Erziehungsberechtigten mitgeteilt werden 
möglichst einen Tag vorher). Für Schüler, deren Eltern berufstätig sind, wird für Betreuung
bis zum regulären Unterrichtsschluss gesorgt.


Schulwegsicherheit

 Belehrung der Eltern im Rahmen der Informationsveranstaltung für Schulanfänger durch den / Verkehrslehrer über das Verhalten der Schulanfänger auf dem Weg zur Schule und über die Gefahren auf dem Schulweg. 

 Jährliche Fahrradkontrolle (Mofakontrolle) durch die Polizei

 Schulbustraining für die Schulanfänger

 Gefährdungsanalysen erstellen



Kooperation bei Auffälligkeiten

 Eltern
Eltern werden gebeten, bei Auffälligkeiten im sozialen Umfeld des Schülers und der Schule 
mit der Schulleitung Kontakt aufzunehmen
Register mit Telefonnummern der Erziehungsberechtigten in der Schulleitung jederzeit griffbereit.

 Polizei
Der Schulverbindungsbeamte der Polizei wird bei Auffälligkeiten, besonderen Vorkommnissen eingeschaltet

 Lehrer
Lehrer, die in derselben Klasse unterrichten, tauschen Informationen aus, sollten sie bei Schülern Verhaltensauffälligkeiten feststellen.

Mitschüler
Sensibilisierung für Verhaltensänderungen bei Mitschülern / Schulung in Körpersprache / Meldung an Lehrer bei Auffälligkeiten

Jugendamt
Ansprechpartner Herr Grüll, Tel. 09421/973-0

Staatliches Schulamt 
im Landkreis Straubing-Bogen Tel. 09421/973-0 



Schulgelände und Schulgebäude

 Regelung des Zugangs
Nach Unterrichtsbeginn erfolgt eine Zutrittskontrolle durch Verschließen des Haupteingangs. 
Zutritt wird nur auf Klingelzeichen und Sprechanlage mit Namensnennung und Anliegen ge-währt. Bei Verdacht persönliche Öffnung durch Schulleitung, Hausmeister oder Sekretärin.
Die Tore des Schulgeländes werden abgeschlossen.

 Sprechstunden
Sprechstundenregelung durch Anmeldeverfahren. Lehrkraft empfängt Eltern vor dem Elternsprechzimmer.

 Handwerker
Handwerker melden sich bei der Schulleitung und werden dann an den Hausmeister weiter verwiesen.

 Vertreter
Vertreter melden ihre Besuche grundsätzlich vorher telefonisch an. Terminabsprache mit der Schulleitung.

 Toiletten
Die Türen zum Waschbereich der Toiletten bleiben grundsätzlich geöffnet.

 Pausenende
Die Pauseaufsicht verlässt als letzte den Pausehof und überzeugt sich, dass kein Schüler mehr auf dem Gelände ist.


Alarmpläne und Einsatzpläne

 Feueralarm
Alarmauslösung durch den Hausmeister
Verständigung der Feuerwehr durch Schulleiter (Tel. 112) / Flucht- und Rettungsplan in allen Räumen

 Unfall
Verständigung des Rettungsdienstes Tel. 19 222
Verständigung der Polizei 09421/868-0 oder Notruf Tel. 110

 Drohanrufe Formblatt zum Ausfüllen bei Drohanrufen (siehe Anlage) / Verständigung der Polizei

 Amoklauf
Hilferuf über 110 wer immer zuerst von dem Vorfall Kenntnis erhält
Warndurchsage 
Fragen der Leitstelle beantworten
Schüler und Schulpersonal schützen: in Deckung gehen, Schüler in sichere Räume führen und beruhigen, Durchsagen befolgen, geeignete Fluchtwege suchen (auch aus dem Fens-
ter, wenn möglich)


Krisenintervention und Krisenbewältigung

 Schulhausinternes Koordinationsteam für Notfälle
 Regionales Krisen-Interventionsteam SR-BOG
Friederike Trinkle 09421/789607 

 Leitfaden für Schulleiter bei inner- und außerschulischen Krisensituationen

 Schulinterner Code für Notsituationen:
im Krisenfall Durchsage via Lautsprecher 


Grundsätzliches zur Beachtung:

• Die Lehrkräfte, die zum Zeitpunkt des Ereignisses in den Klassen sind, bleiben auf jeden Fall bei den jeweiligen Klassen, bei Bedarf auch über den Stundenwechsel hinweg.

• Wenn sie sich nicht selbst in der Lage dazu fühlen, lassen sie sich von anderen Lehrkräften (v.a. des Krisenteams) ablösen. In diesem Fall oder falls einzelne Schüler Betreuung brauchen, sollen „stabile“ Schüler in die Schulleitung geschickt werden.
• Die Schüler auf keinen Fall allein lassen!!!
• Durchsagen der Schulleitung beachten
• Wichtig: Pressearbeit nur Polizei und Schulleitung. Keinerlei Aussagen, Vermutungen etc. an die Presse geben, auf Schulleitung verweisen. Dies auch den Schülern bekannt geben!!!
• Eltern werden durch die Schulleitung bzw. Polizei informiert. 

Stand September 2013